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Nicht gleich wieder wegklicken. Vielleicht bist Du ja genau meine Zielgruppe :-). Deshalb lausche meiner Musik und natürlich auch meinen Worten:

 

Also dann mal los. Zunächst ein beschämendes Geständnis: Ich heiße gar nicht Axello, das ist nämlich mein Künstlername. Aber ich bin ein Wunderkind, und zwar ein Wirtschaftswunderkind. Mein Vater besuchte damals nämlich liebend gern die Gastwirtschaft. Und wenn er dann bierseliger Weise zu Hause so richtig Ärger bekommen hatte, beamte er sich auf dem Akkordeon mit gepflegten Heimatlieder in die gute alte Zeit zurück. Dabei dann das ein oder andere Konjäckchen und schon hing der Haussegen wieder für ein paar Wochen schief. Aber die feucht-fröhlichen Familienzusammenkünfte mit Vatters Untermalung hatten so ihren Reiz, er beherrschte das Schifferklavier exzellent, obwohl er nie irgendeine Unterrichtsstunde hatte, wie denn auch im Krieg. Klar war, dass ich auch so ein Ding brauchte.

Herr Kaiser brachte mir dann im zarten Alter von sieben Jahren auch so etliches über Noten, Akkorde und sowas alles bei. Jimi Hendrix und die herannahende Pubertät waren dann natürlich der Todesstoß für das Akkordeon. Die nächsten Jahre sollten mich dann eine Ottoversand-Gitarre und ein paar Monate später auch ein Eko-Bass begleiten. Geschwind eine Band mit dem Cousin gegründet und in der Garage des Onkels lautstark die Nachbarn belästigt. Geile Zeit. Später inspirierte mich der seelige Frank Zappa dann zu eigenen Kompositionen. Schließlich gab es damals wie heute vieles zu sagen und künstlerisch zu entdecken.

Nun sind viele Jahre vergangen, die Löcher in den Jeans werden heute industriell hergestellt, die geilen Musik-Helden meiner Jugend sterben so langsam alle weg und Musik ist großen Teils zum Werbeträger verkommen. Aber ich bin nach wie vor ein begeisterter Musiker und Musikliebhaber der alten Schule. Die Stücke auf der Startseite sind Skizzen, die ich vielleicht einmal mit richtig professionellen Musikern aufführen (ich glaube man sagt heute performen) werde. Zum Teil ist dies ja schon mit meiner ehemaligen Band „Deep Floyd“ verwirklicht worden.

Auch wenn ich mir manchmal selbst albern dabei vorkomme, aber mir macht meine Musik Spaß. Der völlig illusorische Traum, noch einmal mit der Musik etwas reißen zu können, will sich einfach nicht austräumen. Da bin ich in meiner Pubertät wohl irgendwie stecken geblieben...